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- Arbeitsstelle -
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1 / Haus 24
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Tel.: (0345) 21 27 429
Mail: kontakt@hiko-sachsen-anhalt.de


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Aktuelles

 

Nachlässe bildender Künstler*innen in Sachsen-Anhalt

9. - 10. Juni 2021 in Halle (Saale)


Künstlernachlässe sind eine Fundgrube und halten immer wieder Überraschungen bereit. Sie erklären, verdeutlichen oder weisen hin auf Lebensumstände, Kontexte und Werkentwicklungen. Man findet in ihnen Entwürfe, Vorstudien, Notizen und kann so Anregungen und Anknüpfungen rekonstruieren. Künstlernachlässe stellen in jedem Fall ein Vermächtnis dar und können in spezifischen Fällen auch eine Verpflichtung bedeuten.
Die Tagung versucht Fragen nach der Bedeutung und dem Umgang mit Nachlässen von Künstler*innen zu stellen und teilweise zu beantworten. Dabei werden generelle Perspektiven ebenso eröfnet wie konkrete Beispiele dargestellt und erörtert.

Die Bandbreite der Fragen, Probleme und Antwortmöglichkeiten ist enorm und beginnt bei einer realistischen Einschätzung der möglichen Zahl relevanter Nachlässe, wie deren Recherche, Sicherung, Aufarbeitung und Erforschung, Dokumentation, Aufbewahrung und öffentlicher Zugänglichkeit sowie Fragen nach rechtlichen Voraussetzungen und Problemen. Nachlässe zu Lebzeiten, Künstlerdokumentationen in eigener Sache und der Umgang der Hinterbliebenen sind direkte Problemstellungen für die Betroffenen. Fragen der Relevanz, Erforschung und Vermittlung umgreifen etablierte Institutionen wie das Archiv, das Museum, Stiftungen und Universitäten, wobei i.B. letztere Nachlässe als exemplarische Unterrichtsgegenstände erkennen und etablieren könnten.

Die Tagung zielt auf diese und weitere Problemstellungen. Sie strebt eine multiperspektivierte Betrachtung und Diskussion an, die einige existierende Initiativen aufgreift und weiterdenkt. Sie versteht sich als ein möglicher Ausgangspunkt für die zukünftige Bewusstwerdung und Wahrnehmung vorhandenen, zum Teil aber ungesehenen kreativen Potentials unserer Gesellschaft.

Weitere Informationen über das Programm folgen zeitnah.

 


 11. Tag der Landesgeschichte
Dreihundert Jahre königlich-preußische Saline in Halle

15. Oktober 2021 - 16. Oktober 2021 in Halle (Saale)


1721 nahm die königliche Saline in Halle nach kurzer Bauzeit den Siedebetrieb auf. Das 300-jährige Jubiläum soll den Anlass bieten, im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung die historische Bedeutung und wechselhafte Geschichte der hallischen Saline in vergleichender Perspektive zu beleuchten.

 


Tagung
Jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt. Kultur – Musik – Gelehrsamkeit

18.-19. November 2021 in Halle (Saale)

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Veranstaltet von der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Jüdische Musik, Hannover, und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
 

Die Konferenz widmet sich der jüdischen Kultur- und Bildungslandschaft, die im 18./19. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt blühte. Wissenschaftliche Vorträge beleuchten den Gegenstand aus unterschiedlicher Perspektive, ein Abendkonzert sorgt für die musikalische Vertiefung und Ergänzung des Themas. So entsteht ein facettenreiches Bild jenes vergessenen jüdischen Kulturraums in Mitteldeutschland, das nicht nur neue Untersuchungsperspektiven freizusetzen verspricht, sondern auch Potential hat, ein neues Bewusstsein für die jüdische Geschichte und Gegenwart der Region zu schaffen sowie die Integration und Akzeptanz der Juden in und durch die Umgebungsgesellschaft zu befördern.
Nähere Informationen werden ab August 2021 auf unserer Homepage veröffentlicht.

Gefördert vom Verein „321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ (Köln)  


(Abbildung: Synagoge in Gröbzig, Foto: Jwaller, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)

 

 


Historische Kommission für Sachsen-Anhalt e.V.