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Verloren, verwandelt, wiederentdeckt. Lost Places in Sachsen-Anhalt gemeinsam sichtbar machen
Biografien schreiben mit und ohne KI!
Tagung: Transformationen des ländlichen Sachsen-Anhalts

Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
- Arbeitsstelle -
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1, Haus 24
06110 Halle (Saale)
Tel.: (0345) 21 27 429
Mail: kontakt@hiko-sachsen-anhalt.de
Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
- Arbeitsstelle -
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1, Haus 37
06110 Halle (Saale)

Die 1876 gegründete Historische Kommission für die Provinz Sachsen (ab 1900 auch Anhalt) ist die älteste Gelehrtensozietät ihrer Art in Deutschland.
2026 widmet die Kommission mehrere Veranstaltungen diesem Jubiläum und der eigenen Geschichte. Ein Festakt im Juli in Magdeburg stellt die langjährige Arbeit der Kommission und ihre Bedeutung für die historische Forschung im Land in den Mittelpunkt. Auf einer wissenschaftlichen Tagung am 1./2. Oktober in Halle wird die Geschichte der Kommission kritisch aufgearbeitet, zugleich aber über Sachsen-Anhalt hinaus als Meilenstein für die Landesgeschichte der gesamten Bundesrepublik gewürdigt.
Weitere Informationen folgen.
Wie recherchiert und schreibt man eine gute Biografie? Was sind eigentlich Themen und Thesen in der historischen Forschung, die auch eine ganz „normale“ Biografie zu einem spannenden Forschungsprojekt werden lassen?
Am 16. Oktober 2025 startet der Arbeitskreis Digitale Landesgeschichte Sachsen-Anhalt mit einem kleinen Experiment! Im Rahmen einer Workshopreihe mit insgesamt 15 Terminen werden sowohl Studierenden als auch allen anderen Interessierten Arbeitsweisen und digitale Methoden rund um das Thema vorgestellt. Immer donnerstags zwischen 20:00 und 21:30 Uhr findet ein Onlinemeeting statt, um Einblicke in verschiedene Arbeitsfelder der Biografieforschung zu gewinnen. Weil der AK ein Biografieportal für das Bundesland Sachsen-Anhalt aufbaut, beschäftigen sich seine Mitglieder mit vielen Fragen rund um das Thema. Natürlich soll der Workshop auch dazu verlocken, neue Biografien für das Portal zu verfassen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Tagung fand am 26. und 27. September 2025 in Halberstadt statt. Veranstaltet wurde sie mit der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und der Professur für Zeitgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, in Kooperation mit der Stadt Halberstadt.
Sachsen-Anhalt ist geprägt von großen Agrarbetrieben. Etwa 60 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, und zwei Drittel dieser Flächen befinden sich im Besitz von nur 700 Betrieben. Die demographischen, politischen und kulturellen Verschiebungen, welche die ländlichen Räume Sachsen-Anhalts in den letzten 40 Jahren erfahren haben, werden gegenwärtig immer stärker als gesamtgesellschaftliche Problemlage wahrgenommen. Vor diesem Hintergrund widmete sich der 15. Tag der Landesgeschichte den Vorgeschichten der aktuellen Entwicklungen seit dem frühen 19. Jahrhundert. Er fragte nach den Folgen staatlicher Eingriffe in die Eigentums- und Nutzungsordnungen ländlicher Gesellschaften. Dabei gerieten soziale Beziehungen, ökonomische Handlungsspielräume, politische Ordnungen und kulturelle Repräsentationen ebenso in den Blick wie der Wandel in den Kulturlandschaften Sachsen-Anhalts.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Megan Müller: Die monumentale Taufanlage in der St.-Marien-Kirche Salzwedel. Ein Werk des Hans von Köln in der Altmark (Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts Bd. 32).
Die Taufanlage in der St.-Marien-Kirche in Salzwedel stellt eines der bedeutendsten Beispiele der Nürnberger Bronzegusskunst des frühen 16. Jahrhunderts dar. Megan Müller ordnet die bestehende schriftliche Überlieferung, analysiert neue Quellenfunde, gibt eine ikonografische Einordnung des komplexen Bildprogramms und beleuchtet den Werdegang der Taufanlage von der Entstehung bis zur Gegenwart. Dabei tauchen interessante Details und überraschende Neuentdeckungen auf. Das Bronzewerk wurde durch den Nürnberger Meister Hans von Köln zwischen 1520 und 1522 in der Reichsstadt geschaffen und nach Salzwedel ausgeführt. Trotz dieser Überlieferung und seiner Nennung und plastischen Darstellung innerhalb der Taufanlage war bisher nur wenig über den Meister bekannt. Nun wird erstmals der Lebensweg des Hans von Köln anhand der Quellen rekonstruiert sowie sein Werk in den Kontext der Nürnberger Gießkunst und der Kultur- und Kunstlandschaft der Altmark eingeordnet.
Heiko Brandl/Anke Neugebauer (Hg.): Glas – Steine – Erden. Forschungen zur mitteldeutschen Kunst- und Kulturgeschichte (Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts Bd. 31)
Von der Himmelsscheibe von Nebra bis zu Räumen der Moderne in Zentraleuropa
Der Band präsentiert die Ergebnisse des Studientages „Glas – Steine – Erden“, der 2024 am Steintor-Campus der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale) zu Ehren von Prof. Dr. Leonhard Helten veranstaltet wurde. Zehn Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen geben Einblicke in ihre aktuellen Forschungen. Die Themen des opulent bebilderten Bandes sind die Schutzheiligen des Bauhandwerkes in Köln, die Himmelsscheibe von Nebra und der Leonhardskult in Bayern, die Darstellung von Narren auf Grabmälern, die neu entwickelte Bildsprache der Reformation und der damit einhergehende Wandel des Baumeisterbildnisses, mittelalterliche Skulpturen und Paramente des Halberstädter Doms, historische Bauforschung an Dorfkirchen sowie Räume der Moderne in Brno/Tschechien.