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Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
- Arbeitsstelle -
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1 / Haus 24
06110 Halle / Saale
Tel.: (0345) 21 27 429
Mail: kontakt@hiko-sachsen-anhalt.de


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Aktuelles

 

Digitale Tagung

Nachlässe bildender Künstler*innen in Sachsen-Anhalt

9. - 10. Juni 2021 Online

Die Tagung findet online statt. Sie können über den Link: https://zoom.us/j/97262991127 an der Veranstaltung teilnehmen. Als Teilnehmer werden weder Bild- noch Tonaufnahmen von Ihnen übertragen, Sie können aber über die Chatfunktion an den Diskussionen teilnehmen.

Tagung der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt und dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff.

Programm

Künstlernachlässe sind eine Fundgrube und halten immer wieder Überraschungen bereit. Sie erklären, verdeutlichen oder weisen hin auf Lebensumstände, Kontexte und Werkentwicklungen. Man findet in ihnen Entwürfe, Vorstudien, Notizen und kann so Anregungen und Anknüpfungen rekonstruieren. Künstlernachlässe stellen in jedem Fall ein Vermächtnis dar und können in spezifischen Fällen auch eine Verpflichtung bedeuten. Titelfoto Bildhauer Pixabay WebQuelle: Foto von Ana Krach, Pixabay                                                                                      


Die Tagung versucht Fragen nach der Bedeutung und dem Umgang mit Nachlässen von Künstler*innen zu stellen und teilweise zu beantworten. Dabei werden generelle Perspektiven ebenso eröfnet wie konkrete Beispiele dargestellt und erörtert.

Die Bandbreite der Fragen, Probleme und Antwortmöglichkeiten ist enorm und beginnt bei einer realistischen Einschätzung der möglichen Zahl relevanter Nachlässe, wie deren Recherche, Sicherung, Aufarbeitung und Erforschung, Dokumentation, Aufbewahrung und öffentlicher Zugänglichkeit sowie Fragen nach rechtlichen Voraussetzungen und Problemen. Nachlässe zu Lebzeiten, Künstlerdokumentationen in eigener Sache und der Umgang der Hinterbliebenen sind direkte Problemstellungen für die Betroffenen. Fragen der Relevanz, Erforschung und Vermittlung umgreifen etablierte Institutionen wie das Archiv, das Museum, Stiftungen und Universitäten, wobei i.B. letztere Nachlässe als exemplarische Unterrichtsgegenstände erkennen und etablieren könnten.

Die Tagung zielt auf diese und weitere Problemstellungen. Sie strebt eine multiperspektivierte Betrachtung und Diskussion an, die einige existierende Initiativen aufgreift und weiterdenkt. Sie versteht sich als ein möglicher Ausgangspunkt für die zukünftige Bewusstwerdung und Wahrnehmung vorhandenen, zum Teil aber ungesehenen kreativen Potentials unserer Gesellschaft.

MITTWOCH, 9. Juni 2021
d i g i t a l

18.00 Uhr Begrüßung Olaf Peters und Ruth Heftrig
Grußworte
Reiner Haseloff | Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und Schirmherr der Tagung
Andreas Pečar | Vorsitzender der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt
Christine Bergmann | Zweite Vorsitzende des Berufsverbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt

18.30 Uhr Öffentlicher Abendvortrag
Künstlernachlässe in Deutschland als kultur -politische Herausforderung: Fragestellungen, Zielsetzungen, Handlungsmodelle
Markus Hilgert | Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder

DONNERSTAG, 10. Juni 2021
d i g i t a l

9.30 Uhr Begrüßung und Einführung | Moderation: Ruth Heftrig

9.45 Uhr Robert Propf (1910–1986) – Bildhauer mehrerer Gesellschaftssysteme. Eine kunsthistorische Einordnung
Claudia Berger-Jenkner

10.15 Uhr Robert Propfs künstlerisches Erbe: Umgang – Überlieferung – Dokumentation
Sven Pabstmann

10.45 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Künstlernachlässe am Winckelmann-Museum in Stendal: Dokumentation und
Präsentation am Beispiel des Nachlasses Wilhelm Höpfner
Katrin Schade

11.45 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Begrüßung und Einführung | Moderation: Olaf Peters

13.45 Uhr „Das Bild ist ein Bekenntnis des Malers“ – Herausforderungen und Chancen mit dem
Nachlass von Heinz Steffens (1921–1986) im Museum Schloss Bernburg
Roland Wiermann und Christin Müller-Wenzel

14.15 Uhr Katharina Heise – eine (Un)vergessene. In Sammlungen des Salzlandmuseums vorhanden
Frank Löbig

14. 45 Uhr Kaffeepause

15.15 Uhr Werkstattgespräch
Begrüßung und Einführung | Moderation: Ruth Heftrig
Teilnehmer*innen:
René Schäffer und Andrey Bobb | Nachlass Semjon Prosyak
Rolf Müller und Lutz Grumbach | Nachlass Harald Döring
Ingrid Müller-Kuberski | Werkverzeichnis
Bettina Riebesel | Nachlass Marielies Riebesel

16.15 Uhr Kaffeepause

16. 45 Uhr Podiumsdiskussion
(Un-)Sichtbarkeiten – Zur Problematik von Künstler*innen-Nachlässen
Begrüßung und Einführung | Moderation: Olaf Peters
Teilnehmer*innen:
Thomas Bauer-Friedrich | Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Gora Jain | Bundesverband Künstlernachlässe
Friederike Koch-Heinrichs | Sächsischer Kultursenat
Klaus Nerlich | Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler


Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 4. Juni 2021 per E-mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
– Arbeitsstelle –
Anne Schröder-Kahnt | Koordinatorin
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1, Haus 24 | 06110 Halle (Saale)
www.historische-kommission-fuer-sachsen-anhalt.de

Weitere Informationen finden Sie hier.


200 Jahre Hermann Gruson. Industriekultur und Stadtgesellschaft im 19. Jahrhundert

8.-9. Oktober 2021 in Magdeburg

Anlässlich des 200. Geburtstages des Magdeburger Ehrenbürgers Hermann August Jacques Gruson (1821-1895) veranstaltet die Landeshauptstadt Magdeburg, Fachbereich Historische Sammlungen und Stadtgeschichte (Technikmuseum und Gruson-Gewächshäuser) in Kooperation mit der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt eine wissenschaftliche Tagung.

Als Industrieller, Mäzen, Sammler, genialer Ingenieur und Naturwissenschaftler hat Gruson wie kaum ein anderer die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung weit über die Stadt Magdeburg hinaus beeinflusst. Wer war dieser Mann? Was hat ihn geprägt? Weshalb war er so erfolgreich? Und welchen Einfluss hatte er auf das gesellschaftliche Leben der Stadt?

Die Tagung findet im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums Magdeburg statt. Eine Anmeldung ist per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon 0391-540 35 30 möglich. Bitte geben Sie Name, Anschrift und Telefonnummer oder E-Mailadresse an.

Nähere Informationen zur Tagung und das Programm finden Sie in Kürze auf dem Flyer.

 


 11. Tag der Landesgeschichte
Dreihundert Jahre königlich-preußische Saline in Halle

15. Oktober 2021 - 16. Oktober 2021 in Halle (Saale)


1721 nahm die königliche Saline in Halle nach kurzer Bauzeit den Siedebetrieb auf. Das 300-jährige Jubiläum soll den Anlass bieten, im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung die historische Bedeutung und wechselhafte Geschichte der hallischen Saline in vergleichender Perspektive zu beleuchten.

 


Tagung
Jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt. Kultur – Musik – Gelehrsamkeit

18.-19. November 2021 in Halle (Saale)

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Veranstaltet von der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Jüdische Musik, Hannover, und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
 

Die Konferenz widmet sich der jüdischen Kultur- und Bildungslandschaft, die im 18./19. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt blühte. Wissenschaftliche Vorträge beleuchten den Gegenstand aus unterschiedlicher Perspektive, ein Abendkonzert sorgt für die musikalische Vertiefung und Ergänzung des Themas. So entsteht ein facettenreiches Bild jenes vergessenen jüdischen Kulturraums in Mitteldeutschland, das nicht nur neue Untersuchungsperspektiven freizusetzen verspricht, sondern auch Potential hat, ein neues Bewusstsein für die jüdische Geschichte und Gegenwart der Region zu schaffen sowie die Integration und Akzeptanz der Juden in und durch die Umgebungsgesellschaft zu befördern.
Nähere Informationen werden ab August 2021 auf unserer Homepage veröffentlicht.

Gefördert vom Verein „321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ (Köln)  


(Abbildung: Synagoge in Gröbzig, Foto: Jwaller, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)

 

 


Historische Kommission für Sachsen-Anhalt e.V.