Aktuelle Meldungen

Neue Stipendiaten

Im August hat unsere zweite Stipendiatin Astrid Wohlberedt ihr Dietrich-Moderhack-Stipendium begonnen. Zu ihrer Forschung siehe: Stipendium. Dr. Finn Schulze-Feldmann wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 die Ergebnisse seiner Stipendienzeit im Dietrich-Moderhack-Stipendium vorstellen.

 


Save the date

24.-26. Oktober 2019

9. Tag der Landesgeschichte "Sammeln und Zerstreuen. Bedingungen historischer Überlieferung in Sachsen-Anhalt"

Lutherstadt Wittenberg, Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek

Nähere Informationen finden Sie hier.

 


Neuerscheinungen

A. Erb, A. Pečar, F. Kreißler: Unser Franz. Das Bild des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau im Urteil der Nachwelt (1817-1945) (Quellen und Forschungen, Bd. 16)


Veranstaltungskalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So

Kontakt

Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
- Arbeitsstelle -
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1 / Haus 24
06110 Halle / Saale
Tel.: (0345) 21 27 427
Mail: kontakt@hiko-sachsen-anhalt.de
 

Postadresse

Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
- Arbeitsstelle -
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1 / Haus 37
06110 Halle / Saale
 
 
 

Newsletter

Bitte schreiben Sie eine E-Mail an kontakt@hiko-sachsen-anhalt.de
mit folgenden Angaben: Name, ggf. Institution/ Verein, Zustimmung der Aufnahme in den E-Mailverteiler

 

Aktuelles

Call for Papers: Nachlässe bildender Künstler*innen in Sachsen-Anhalt

Ort: Halle (Saale)
Veranstalter: Historische Kommission für Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt e.V. und dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Datum: 23.04.2020
Bewerbungsschluss: 13.09.2019

Am 23. April 2020 veranstaltet die Historische Kommission für Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt und dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine Tagung zu Nachlässen bildender Künstler*innen in Sachsen-Anhalt.

Bildende Künstler*innen tragen seit jeher in hohem Maße zu den kulturellen Leistungen einer Gesellschaft sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext bei. Sie reflektieren gesellschaftliche Zustände und prägen durch ihr Schaffen die Identität einer Stadt oder Region, manchmal auch die eines ganzen Landes, mit denen ihr Leben häufig eng verbunden gewesen ist. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind daher von besonderem öffentlichem Interesse. Jedoch was geschieht mit dem Werk nach dem Ableben eines Künstlers bzw. einer Künstlerin?

Im Gegensatz zu Nachlässen von Schriftsteller*innen ist der Umgang mit Nachlässen bildender Künstler*innen erst in den letzten Jahren zunehmend Gegenstand einer breiten öffentlichen und kulturpolitischen Debatte geworden. Deutschlandweit wurde diese Problematik in zahlreichen Fachtagungen und Symposien aufgegriffen und unter unterschiedlichen Gesichtspunkten diskutiert.


Eine eingehende Auseinandersetzung mit Künstlernachlässen in Sachsen-Anhalt hat auf wissenschaftlicher Ebene bisher noch nicht stattgefunden. Die Aktualität und überregionale Relevanz dieser Problematik nahm für die Historische Kommission somit zum Anlass, diesem für das Verständnis der jüngeren Kunst- und Kulturgeschichte des Landes Sachsen-Anhalt so wichtigen Thema zusammen mit dem Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt und dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine Tagung am 23. April 2020 zu widmen. Hierbei stehen Nachlässe von bildenden Künstler*innen des 20. und 21. Jahrhunderts, ohne Einschränkung auf bestimmte Gattungen, im Fokus der Betrachtung.


All diejenigen, die sich in der Theorie und/oder Praxis mit dem Themenfeld Künstlernachlässe beschäftigen, sind gebeten Beiträge einzureichen. Insbesondere Vertreter*innen der Kunst- und Regional-/Stadtmuseen sowie der Archive in Sachsen-Anhalt, aber auch Nachlassverwalter*innen und Künstler*innen möchten wir dazu ermuntern, ihre Erfahrungen im Umgang und der Auseinandersetzung mit Künstlernachlässen im Rahmen der Tagung darzulegen und zur Diskussion zu stellen. Ebenso richtet sich dieser Aufruf an Wissenschaftler*innen und fortgeschrittene Studierende, die sich der Erforschung dieser Thematik aus wissenschaftlicher Perspektive nähern.
Für folgende Themenfelder, die im Rahmen der Tagung beleuchtet und zur Diskussion gestellt werden sollen, sind als Beiträge willkommen:


-    Künstlernachlässe – Problem- oder Glücksfall?: Nutzen, Herausforderungen und Perspektiven für Museen, Archive und Bibliotheken
-    Künstlernachlässe in der Praxis: Methoden (Erfassung, Dokumentation, Digitalisierung), Kritik (Bewertungskriterien, Qualitätsbegriffe), Ausstellungen, Vermarktung
-    Potentiale für Lehre und Wissenschaft
-    schriftliche Nachlässe (Korrespondenzen, Dokumentationen, Schriftgut etc.)
-    Forschungsdesiderate

Beiträge zu weiteren, hier nicht aufgeführten Themengebieten nehmen wir selbstverständlich gerne entgegen.

Wenn Sie Interesse haben, Ihr Projekt im Rahmen der Tagung als 20- bis 30 minütigen Vortrag vorzustellen, dann senden Sie bitte bis zum 13. September 2019 Ihren Beitrag in Form eines kurzen Abstracts (max. 500 Wörter) zusammen mit einigen kurzen Angaben zu Ihrer Person (CV) an die Arbeitsstelle der Historischen Kommission. Nach Prüfung und Auswahl der Beiträge, erhalten die Bewerber*innen bis zum 15. Oktober 2019 Bescheid über die Teilnahme. Der genaue Veranstaltungsort in Halle (Saale) wird rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben.

Außerdem besteht die Möglichkeit, Projekte und/oder Nachlassinitiativen in Form eines Posters zu präsentieren. Vorschläge richten Sie bei Interesse bitte ebenfalls bis zum 13. September 2019 an die Arbeitsstelle. Sollten genügend interessante Poster eingehen, streben wir eine sinnvolle Einbindung einer Posterpräsentation in das Veranstaltungsprogramm ein.

Gerne können Sie für Ihre Bewerbung auch den beigefügten Fragebogen zur Orientierung verwenden. Der Fragebogen soll insbesondere dazu dienen, den Call for Papers zu strukturieren. Darüber hinaus möchten wir Bedarfe in Bezug auf Künstlernachlässe in Sachsen-Anhalt mit dieser Umfrage ermitteln. Daher möchten wir Interessent*innen, die nicht als Referent*innen an der Tagung teilnehmen möchten, dazu ermuntern, den Fragebogen zu beantworten.

Kontakt:

Historische Kommission für Sachsen-Anhalt e.V. (Vorsitzender: Prof. Dr. Andreas Pečar)
- Arbeitsstelle -
Frau Anne Schröder-Kahnt, Koordinatorin
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1 / Haus 37
06110 Halle / Saale
Tel.: (0345) 21 27 427
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Nähere Informationen finden Sie hier.

Historische Kommission für Sachsen-Anhalt e.V.