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Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
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Bitte schreiben Sie eine E-Mail an kontakt@hiko-sachsen-anhalt.de mit folgenden Angaben: Name, ggf. Institution/Verein, Zustimmung der Aufnahme in den E-Mailverteiler
IMG 2980 kleinDie Schriftenreihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts". Bild: Historische Kommission für Sachsen-Anhalt


Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts

Die Historische Kommission gibt seit ihrer Wiedergründung die wissenschaftliche Schriftenreihe Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts heraus. Darin werden grundlegende Beiträge zur Landesgeschichte Sachsen-Anhalts, Quelleneditionen und Qualifikationsarbeiten veröffentlicht. Daneben dient sie als Publikationsort für die Tage der Landesgeschichte wie auch für wichtige Tagungen der Kommission. Seit 2015 erscheint die Reihe im Mitteldeutschen Verlag. Die älteren Publikationen bis zum 7. Band der Schriftenreihe, die im Böhlau-Verlag erschienen sind, finden Sie unter der Rubrik 2000 bis 2015. Eine Aufstellung aller Publikationen ab 2016 sind unter der Rubrik "seit 2016" zusammengetragen.


Einsendung von Manuskripten

Sofern Sie Ihre eigenen Forschungen zur Geschichte des Landes Sachsen-Anhalt veröffentlichen wollen, können Sie sich hier über die notwendigen Schritte bis zur Drucklegung informieren.



Aktuelle Bände

 

 

Band 33

Andreas Pečar/Ingrid Würth (Hg.):
Verketzerungsprozesse.
Kontinuität und Wandel religiöser Ausgrenzung in der Vormoderne 
(12.–17. Jahrhundert)

320 S., geb., 155 × 230 mm, Farb- und s/w-Abb.
ISBN 978-3-68948-031-8

Halle: Mitteldeutscher Verlag 2026

Im Vorfeld des Bauernkriegsgedenkens 2025 wurde auf einer wissenschaftlichen Tagung in Stolberg ein Phänomen in den Blick genommen, das bei der Auseinandersetzung mit Thomas Müntzer und anderen Vertretern der „radikalen Reformation“ eher selten beachtet wird: die „Verketzerung“ dieser Gruppierungen durch die etablierten Wittenberger Reformatoren. Dieses Verfahren, Konkurrenten jeglicher Art durch Häresievorwürfe zu schädigen und in letzter Konsequenz auszuschalten, ist im 16. Jahrhundert jedoch keineswegs neu. Bereits im Mittelalter wurde es in verschiedenen Kontexten zur Anwendung gebracht. In einem epochenübergreifenden Zuschnitt wurde auf der Tagung der Mechanismus der Verketzerungen untersucht, angefangen mit der „Erfindung“ der Katharer im 13. Jahrhundert. Den Schwerpunkt bildete jedoch der mitteldeutsche Raum im Spätmittelalter und im 16. Jahrhundert. Die Beiträge befassten sich mit Häresievorwürfen und deren Instrumentalisierung in sozialen und politischen Konflikten im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit, z. B. im städtischen Kontext oder in den Auseinandersetzungen der Reformationszeit mit den Anhängern Müntzers, den Täufern und anderen devianten Gruppierungen. Im Vergleich mit spätmittelalterlichen Vorläufern und späteren frühneuzeitlichen Ausgrenzungsphänomenen wurde bewertet, inwiefern die Ausgrenzungsmechanismen der Wittenberger Reformatoren sich in lange Traditionslinien einbetten lassen oder aber durch besondere Merkmale der Verketzerung hervortreten.

 

 

Band 32

Megan Müller:
Die monumentale Taufanlage in der St.-Marien-Kirche Salzwedel. 
Ein Werk des Hans von Köln in der Altmark

128 S., geb., 155 × 230 mm
ISBN 978-3-68948-072-1

Halle: Mitteldeutscher Verlag 2025

digitale Version erhältlich

Die Taufanlage in der St.-Marien-Kirche in Salzwedel stellt eines der bedeutendsten Beispiele der Nürnberger Bronzegusskunst des frühen 16. Jahrhunderts dar. Megan Müller ordnet die bestehende schriftliche Überlieferung, analysiert neue Quellenfunde, gibt eine ikonografische Einordnung des komplexen Bildprogramms und beleuchtet den Werdegang der Taufanlage von der Entstehung bis zur Gegenwart. Dabei tauchen interessante Details und überraschende Neuentdeckungen auf. Das Bronzewerk wurde durch den Nürnberger Meister Hans von Köln zwischen 1520 und 1522 in der Reichsstadt geschaffen und nach Salzwedel ausgeführt. Trotz dieser Überlieferung und seiner Nennung und plastischen Darstellung innerhalb der Taufanlage war bisher nur wenig über den Meister bekannt. Nun wird erstmals der Lebensweg des Hans von Köln anhand der Quellen rekonstruiert sowie sein Werk in den Kontext der Nürnberger Gießkunst und der Kultur- und Kunstlandschaft der Altmark eingeordnet.

 

 

Band 31

Heiko Brandl/Anke Neugebauer (Hg.):
Glas – Steine – Erden
Forschungen zur mitteldeutschen Kunst- und Kulturgeschichte

220 S., geb., 155 × 230 mm
ISBN 978-3-68948-087-5

Halle: Mitteldeutscher Verlag 2026

Der Band präsentiert die Ergebnisse des Studientages „Glas – Steine – Erden“, der 2024 am Steintor-Campus der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale) zu Ehren von Prof. Dr. Leonhard Helten veranstaltet wurde. Zehn Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen geben Einblicke in ihre aktuellen Forschungen. Die Themen des opulent bebilderten Bandes sind die Schutzheiligen des Bauhandwerkes in Köln, die Himmelsscheibe von Nebra und der Leonhardskult in Bayern, die Darstellung von Narren auf Grabmälern, die neu entwickelte Bildsprache der Reformation und der damit einhergehende Wandel des Baumeisterbildnisses, mittelalterliche Skulpturen und Paramente des Halberstädter Doms, historische Bauforschung an Dorfkirchen sowie Räume der Moderne in Brno/Tschechien.

 

 

Sonderband

Historische Kommission für Sachsen-­Anhalt e. V. (Hg.):
Die Kunstdenkmale der Stadt Stendal

geb., 180 × 260 mm, 2 Bde., zus. 720 S., s/w-Abb.

Halle: Mitteldeutscher Verlag 2020

ISBN 978-3-96311-259-1

Mit der Veröffentlichung des Bau- und Kunstdenkmalinventars der Stadt Stendal kann nach langen Jahren endlich eine Lücke der wissenschaftlichen Dokumentation der historischen Kunst- und Kulturschätze in Stendal geschlossen werden. Die Arbeiten an diesem Band begannen bereits in den 1920er Jahren, danach ist das Manuskript bis in die 1980er Jahre mehrfach überarbeitet, jedoch nie vollständig publiziert worden.

 


Historische Kommission für Sachsen-Anhalt e.V.