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Historische Kommission für Sachsen-Anhalt
- Arbeitsstelle -
c/o Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1 / Haus 24
06110 Halle / Saale
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Bitte schreiben Sie eine E-Mail an kontakt@hiko-sachsen-anhalt.de mit folgenden Angaben: Name, ggf. Institution/ Verein, Zustimmung der Aufnahme in den E-Mailverteiler
IMG 2980 kleinDie Schriftenreihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts". Bild: Historische Kommission für Sachsen-Anhalt

Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts

Die Historische Kommission gibt seit ihrer Wiedergründung die wissenschaftliche Schriftenreihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts“ heraus. Darin werden grundlegende Beiträge zur Landesgeschichte Sachsen-Anhalts, Quelleneditionen und Qualifikationsarbeiten veröffentlicht. Daneben dient sie als Publikationsort für die Tage der Landesgeschichte wie auch für wichtige Tagungen der Kommission. Seit 2015 erscheint die Reihe im Mitteldeutschen Verlag. Die älteren Publikationen bis zum 7. Band der Schriftenreihe, die im Böhlau-Verlag erschienen sind, finden Sie unter der Rubrik 2000 bis 2015. Eine Aufstellung aller Publikationen seit 2015 sind unter der Rubrik 2016 bis 2021 zusammengetragen.


Einsendung von Manuskripten
Sofern Sie Ihre eigenen Forschungen zur Geschichte des Landes Sachsen-Anhalt veröffentlichen wollen, können Sie sich hier über die notwendigen Schritte bis zur Drucklegung informieren. Hinweise zur formalen Manuskriptgestaltung finden Sie hier.


9783963115479 w4

Bd. 24:

Paul Beckus
Der Fürst im Kabinett.
Supplikations- und Herrschaftspraxis unter Franz von Anhalt-Dessau (1758-1817).

560 S., geb., 155 × 230 mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-96311-361-1

Halle: mdv 2021

ET: August 2021

Suppliken gelten als das Medium zur direkten Kommunikation zwischen Untertanen und Herrscher in der Frühen Neuzeit. In ihren Bittgesuchen und Beschwerden transportierten einfache Menschen ihre Sorgen an die Obrigkeit, die durch den steten Fluss an gegebenen Informationen ein genaueres Bild von den Problemlagen innerhalb ihres Herrschaftsbereichs erhielt und dadurch zum Handeln gedrängt wurde.
Der Studie liegt mit den Kabinettsprotokollen des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1758–1817) eine einzigartige Quelle zur Erforschung von Bittgesuchen aus einem kleinen Reichsterritorium in der Sattelzeit zugrunde. Von 1759 bis 1817 dokumentieren sie nahezu alle im fürstlichen Kabinett eingegangenen Suppliken und Berichte sowie die Entscheidungen des Herrschers. Sie ermöglichen damit einen detaillierten Blick auf das praktische Regierungshandeln eines Fürsten, der in der Forschung bis dato als Paradebeispiel eines aufgeklärten Reformers gilt. Die Arbeit eröffnet somit zugleich eine Perspektive auf eine bisher wenig erforschte Herrschaftspraxis, die mit dem frühneuzeitlichen Absolutismus in Verbindung steht: Die Regierung aus dem Kabinett.

 Helten Laabs Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg Umschlag

Erscheint demnächst:

Bd. 23:

Leonard Helten/Annegret Laabs
Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
Die Architektur des Kirchenbaues aus dem 11. bis 13. Jahrhundert

280 S., geb., 155 × 230 mm, s/w- und Farbabb.

Halle: mdv 2021

ET: April 2021

Die Stiftskirche des Magdeburger Klosters Unser Lieben Frauen, um 1078 erbaut und bald nach 1220 mit einem frühgotischen Gewölbe versehen, ist ein bisher in seiner architektonischen Bedeutung viel zu wenig beachteter Sakralbau. In den Beiträgen wird erstmals die Einordnung des Baudenkmals in den Kontext der romanischen Architektur der Entstehungszeit und die Rezeption französischer Gotik in der Umbauphase um 1220/40 beleuchtet.

 

 Ev Anhalt Brademann

 Bd. 22:

Jan Brademann (Hg.)
Evangelische Kirche im Freistaat Anhalt
Erinnerungen von Oberkirchenrat Franz Hoffmann an die Jahre 1918 bis 1923

240 S. + 16 S. Ill., geb., 155 × 230 mm, s/w-Abb.

Halle: mdv 2020

ET: Dezember 2020

Nach der Novemberrevolution 1918 standen auch die Kirchen vor der Notwendigkeit eines Neuanfangs. Mit dem Ende der Monarchien war das landesherrliche Kirchenregiment hinfällig, eine neue kirchliche Rechts- und Organisationsstruktur musste gefunden und geschaffen werden.
Mit der Edition der Erinnerungen von Franz Hoffmann (1854–1941) wird dieser Kontext in landesgeschichtlicher Perspektive für die Jahre 1918 bis 1923 betrachtet. Hoffmann war der letzte leitende Geistliche der Landeskirche des Herzogtums Anhalt gewesen und wurde 1920 Oberkirchenrat und damit erster Vorsitzender des neuen Leitungsgremiums einer selbständigen Landeskirche, des Evangelischen Landeskirchenrats für Anhalt.
Der Text führt in die wichtigsten Akteure und Etappen des maßgeblich von Hoffmann geprägten Prozesses der kirchlichen Selbstständigwerdung ein und gibt einen spannenden Eindruck von den Konflikten zwischen Kirche und Staat sowie innerhalb der Kirche. Dem dabei zum Tragen kommenden Antagonismus zwischen kirchlichem Liberalismus und Konservatismus widmet sich die Einleitung insbesondere.
Ein Personenverzeichnis enthält die Biogramme sämtlicher in der Edition vorkommender Personen.

 

 Sammeln Zerstreuen TdL2020

 Bd. 21:

Jan Brademann/Gerrit Deutschländer/Matthias Meinhardt (Hg.)
Sammeln und Zerstreuen
Bedingungen historischer Überlieferung in Sachsen-Anhalt

384 S., geb., 155 × 230 mm, Farb- und s/w-Abb.

Halle: mdv 2021

ET: Februar 2021

Der Schutz von Kulturgütern, die das kollektive Gedächtnis eines Landes stützen, wird heute als staatliche Aufgabe verstanden. Doch bevor identitätsstiftende Objekte geschützt werden können, müssen sie als solche erkannt und gesammelt worden sein. Die Beiträge des Tagungsbandes fragen nach den Bedingungen und Wirkmächten, die zum Sammeln oder Zerstreuen, Erhalten oder Zerstören von Kulturgut führen.

 

9783963112591 w Doppelband

Sonderband:  

Historische Kommission für Sachsen-­Anhalt e. V. (Hg.)
Die Kunstdenkmale der Stadt Stendal

geb., 180 × 260 mm, 2 Bde., zus. 720 S., s/w-Abb.

Halle: mdv 2020

ISBN 978-3-96311-259-1

ET: August 2020                                                                                      

                                                                             
Mit der Veröffentlichung des Bau- und Kunstdenkmalinventars der Stadt Stendal kann nach langen Jahren endlich eine Lücke der wissenschaftlichen Dokumentation der historischen Kunst- und Kulturschätze in Stendal geschlossen werden. Die Arbeiten an diesem Band begannen bereits in den 1920er Jahren, danach ist das Manuskript bis in die 1980er Jahre mehrfach überarbeitet, jedoch nie vollständig publiziert worden.

 


Historische Kommission für Sachsen-Anhalt e.V.