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Tagung "Bevölkerung & Land im Wandel" am 27.. Oktober 2016 in Halle. Bild: Historische Kommission für Sachsen-Anhalt (Foto: Sven Pabstmann)
Tagung "Bevölkerung & Land im Wandel" am 27.. Oktober 2016 in Halle. Bild: Historische Kommission für Sachsen-Anhalt (Foto: Sven Pabstmann)

Tagungen

 

Der Dreißigjährige Krieg und die mitteldeutschen Reichsfürsten. Politische Handlungsstrategien und Überlebensmuster

12.-13. Oktober 2018, Dessau-Roßlau/ Alter Wasserturm

Diskussionsrunde 2Diskussionsrunde im Anschluss eines Vortrages                                                                                                                                        (Foto: Anne Schröder-Kahnt)

 

Der Dreißigjährige Krieg hat sich als Urkatastrophe in das kulturelle Gedächtnis der Deutschen eingegraben. Auch der mitteldeutsche Raum ist von diesem Krieg nicht verschont worden. Insbesondere der Fall Magdeburgs im Jahre 1631 sowie das vollständige Niederbrennen der Stadt versinnbildlicht geradezu die Zerstörungskraft dieses Krieges.

Nicht nur für den gemeinen Mann war der Krieg eine mitunter existenzgefährdende Herausforderung, sondern auch für die Fürsten des Reiches, für deren Status, deren Herrschaftsrechte, deren Ressourcen. Das Alte Reich vermochte weder den gemeinen Landfrieden noch Rechtssicherheit mehr zu gewährleisten. Der Krieg stellte daher auch und gerade für die mindermächtigen Reichsfürsten eine politische Herausforderung dar, galt es doch, nicht nur das eigene Überleben zu sichern, sondern auch die eigenen Herrschaftsrechte zu bewahren und die eigenen Territorien von Zerstörungen möglichst frei zu halten.

Auf der Tagung über den Dreißigjährigen Krieg und die mitteldeutschen Reichsfürsten steht die Frage im Mittelpunkt, mit welchen politischen Handlungsstrategien die mitteldeutschen Reichsfürsten bestrebt waren, den Herausforderungen des Krieges zu begegnen. In den Blick genommen werden insbesondere die Fürsten von Anhalt, die Administratoren des Erzbistums Magdeburg und die anhaltische Ritterschaft. Aber auch die ernestinischen Herzöge von Sachsen werden zum Vergleich mit einbezogen.

Referent Erb Publikum
Vortrag Dr. Andreas Erb                                                                                                                                                                                    (Foto: Anne Schröder-Kahnt)

 

Ablaufplan

Vorabend, 11. Oktober 2018

19.00 Uhr       "Ohne Dreißigjährigfen Krieg keine Bachs", Dr. Klaus-Rüdiger Mai,
                         Musikalische Umrahmung: Ensembles Bleucanto

Freitag, den 12. Oktober 2018

9.00 Uhr:       Eröffnung und Grußworte
                       mit Rainer Robra, Minister für Kultur und CdS 

9.15 Uhr         Einführung in die Tagung (Andreas Pečar)

9.45 Uhr:      „Agitator des europäischen Umsturzes“ oder „Kleiner Reichsfürst“? Der          
                     Handlungsspielraum von Christian I. von Anhalt-Bernburg um 1600 (Jacob Schilling)

10.45 Uhr:           Kaffeepause

11.15 Uhr:       Christian Wilhelm von Brandenburg, Administrator des Erzbistums Magdeburg (Michael Kaiser)

12.00 Uhr:     Im schwedischen Fahrwasser: Ludwig von Anhalt-Köthen als Statthalter des Stifts
                      Magdeburg (1631–1635) (Andreas Erb)

13.00 Uhr:           Mittagspause

14.O0 Uhr:    Legitimation durch Repräsentation – Bernhard von Sachsen-Weimar in Franken und im Elsass (Alexander Querengässer)

15.00 Uhr:     Handlungsmöglichkeiten und Selbstbehauptung des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg nach seinen Tagebüchern (Arnd Schreiber)

16.00 Uhr:           Kaffeepause

16.30 Uhr:     Die anhaltische Ritterschaft: Obenbleiben unter Kriegsbedingungen (Paul Beckus)

18.00 Uhr:     Tatort - Fundort – Erinnerungsort. Archäologische Spurensuche auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges (Maik Reichel)

Samstag, den 13. Oktober 2018

9.00 Uhr:      „Mindermächtige“ Interessenpolitik auf dem Westfälischen Friedenskongress: Die anhaltischen Fürstentümer und ihr Gesandter Martin Milagius (Michael Rohrschneider)

10.00 Uhr:           Kaffeepause

10.30 Uhr:     Der Dreißigjährige Krieg in der dynastischen Erinnerungspolitik im 18. Jahrhundert – Anhalt-Dessau und Sachsen-Weimar im Vergleich (Andreas Pečar)

11.30 Uhr:      Abschlussdiskussion

12.00 Uhr:     Ende der Tagung

 Referent PecarTagungverantwortlicher und Referent Prof. Andreas Pečar                                                                                                                       (Foto: Anne Schröder-Kahnt)

Veranstaltungsort: Landesarchiv Sachsen-Anhalt; Abt. Dessau (Wasserturm)

Datum: 12. - 13. Oktober 2018

Veranstalter: Historische Kommission Sachsen-Anhalt (Vorsitzender: Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke), Institut für Geschichte der MLU Halle-Wittenberg, Landeszentrale für politische Bildung und Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Abt. Dessau

Konzeption, Leitung, Moderation: Andreas Pečar / Andreas Erb / Maik Reichel

Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 1. Oktober 2018 unter:

Anmeldung und Kontakt: Historische Kommission für Sachsen-Anhalt

-          Arbeitsstelle –

Anne Schröder-Kahnt| Koordinatorin

c/o Franckesche Stiftungen

Franckeplatz 1, Haus 24| 06110 Halle (Saale)

Tel.: (0345) 2127427

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Flyer Vorderseite

www.historische-kommission-fuer-sachsen-anhalt.de

Veranstaltet mit freundlicher Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt

 


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