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24.-26. Oktober 2019

9. Tag der Landesgeschichte "Sammeln und Zerstreuen. Zu den Bedingungen historischer Überlieferung in Sachsen-Anhalt"

Lutherstadt Wittenberg, Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek


Neue Stipendiaten

Im März hat unser erster Stipendiat für 2019 Dr. Finn Schulze-Feldmann sein Dietrich-Moderhack-Stipendium begonnen. Zu seiner Forschung siehe Stipendium


Neuerscheinungen

A. Erb, A. Pečar, F. Kreißler: Unser Franz. Das Bild des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau im Urteil der Nachwelt (1817-1945) (Quellen und Forschungen, Bd. 16)


Veranstaltungskalender

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Tel.: (0345) 21 27 427
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Gegenstände und Perspektiven der Landesgeschichte

Tagung am 26.-27.11.09 in Braunschweig

Die vom Braunschweigischen Geschichtsverein, dem Institut für Regionalgeschichte an der TU Braunschweig und der Historischen Kommission organisierte Tagung diente u. a. dazu, die tragenden Säulen der landesgeschichtlichen Forschung herauszuarbeiten. In den meisten Bundesländern Deutschlands arbeiten seit Jahrzehnten Historische Kommissionen, Universitätslehrstühle, Forschungsinstitute, Staats- bzw. Landesarchive und Vereine auf diesem Feld aktiv mit beachtlichen Ergebnissen zusammen. Professionelles Wirken und ehrenamtliches bürgerschaftliches Engagement gehen dabei Hand in Hand. Der länderübergreifende Vergleich machte aber auch deutlich, dass es in Sachsen-Anhalt um die institutionellen Rahmenbedingungen schlechter bestellt ist als anderenorts. Gerade in den vergangenen Jahren sind wichtige Partner entfallen oder in ihrem Wirken durch unzureichende oder fehlende öffentliche Förderung stark eingeschränkt worden.

Dabei bietet Sachsen-Anhalt als eine territorial vielgestaltige Transferlandschaft, von der in der Vergangenheit immer wieder kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Innovationen ausgegangen sind, für heutige Forschungsinteressen einen besonders lohnenden Gegenstand. Um das Potential dieser reichen Landesgeschichte zu heben, bedarf es u.a. einer Stärkung der Grundlagenforschung, die sich durch jubiläumsbezogenen Aktionismus kaum ersetzen lässt. Die auf der Tagung in Braunschweig ausgetauschten Erfahrungen in anderen Bundesländern, insbesondere in Niedersachsen und Sachsen, zeigten mögliche Lösungswege auch für Sachsen-Anhalt.

Jörg Brückner / Christoph Volkmar

Weitere Informationen:

Tagungsprogramm

Tagungsbericht (s.a. Brage Bei der Wieden, „Gegenstände und Perspektiven der Landesgeschichte“. Tagungsbericht, in: Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Bd. 91, 2010, S. 359-364.)


Historische Kommission für Sachsen-Anhalt e.V.